Hallo Welt

Ich hatte im Juli 2010 meine Datenbank abgeschossen und deshalb waren alle Einträge in diesem Blog futsch.

Gestern habe ich in den Einträgen des unglaublichen Internet-Archivs (www.archive.org) tatsächlich alte Versionen meines Blogs gefunden und kann so, nach einigen Anpassungen, fast alle alten Artikel wiederherstellen!

Warum bin ich da nicht eher ‘drauf gekommen…

PS: Mittlerweile ist das PlugIn für automatisches Datenbank-Backup das allererste, das ich in jede WordPress-Installation einbaue…
:-)

Erstellt am 11. Dezember 2011 Kategorie: Computer

Paypal

Neulich
hat der Googletochter-Bezahldienst Paypal einige Deutsche Onlinehändler blockiert, die kubanische Produkte verkaufen, um das US-Embargo gegen Kuba auch hier durchzusetzen.

Heute
wollte ich bei E-Bay etwas kaufen, der Verkäufer bot nur Paypal-Zahlung an. Hab ich natürlich aus politischer und DatensicherheitsÜberzeugung nicht gemacht, mir aber mal die Datenschutzhinweise von Paypal durchgelesen.
Lasst Euch folgende Auszüge mal richtig auf der Zunge zergehen:

“Offenlegung an Dritte, die keine PayPal-Kunden sind
… Offenlegung von Informationen, einschließlich aber nicht beschränkt auf Transaktionsdaten, Konten, persönliche Daten und den Informationsaustausch mit Polizei, Sicherheitskräften, staatlichen, zwischenstaatlichen und überstaatlichen Institutionen, Vertretungen (außer Steuerbehörden), Abteilungen oder Regulierungsbehörden oder Organisationen (einschließlich aber nicht beschränkt auf die Behörden, die in der Tabelle unter der Überschrift “Behörden” unten aufgeführt sind) oder Dritten, einschließlich Gruppenunternehmen….”

Wenn man dann die Liste der Firmen und Institutionen sieht, an die Informationen weitergegeben werden können, kann man sich die Datenschutz(muhaha)erklärung auch irgendwo hinschieben.

Erstellt am 3. Dezember 2011 Kategorie: Vermischtes

Es gibt Tage…

…im Leben eines Mannes, die vergisst er nie.

Zuerst durfte ich heute bei den Ludolfs fotografieren.

Und als ich nach Hause kam, fand ich einen wunderbaren Adventskalender vor.

Erstellt am 30. November 2011 Kategorie: Gucken, Unterwegs, Vermischtes

Portopetro

Erstellt am 5. November 2011 Kategorie: Unterwegs

Yes – I can!

Ich habe es bei Windows 7 x64 geschafft:

Erstellt am 15. August 2011 Kategorie: Computer

Nacht der Schmiedefeuer

Im Industriemuseum Sensenhammer in Leverkusen konnte man gestern die Schmiede bei der Arbeit beobachten.

Super spannend, die alten, riesigen Schmidehammer in Aktion zu sehen. Unbedingt mal besuchen!

Einer der Schmiede hat sogar noch in der Firma gearbeitet, als die noch Sensen produzierte. Hat mit 14 Jahren dort angefangen und war bis zur Schließung der Fabrik dabei.
Heute zeigt er den anderen Mitgliedern des Fördervereins, wie’s geht.

Erstellt am 6. August 2011 Kategorie: Gucken

Externsteine

Nachdem ich meinen harten Job bei der ZDF-Telenovela “Lena – Liebe meines Lebens” abgeschlossen hatte, gab’s zwei Tage Auszeit für Maike und mich:
Einen Ausflug zu den Externsteinen im Weserbergland.

Montags waren fast keine Moppedfahrer auf den Straßen, die wir uns quer durch’s Bergische Land und durch’s Sauerland ausgeguckt hatten. Das Wetter war traumhaft, die Strecken großartig.
Entspannung pur.

Horn-Bad Meinberg heißt der kleine Ort, an dessen Rand die Externsteine stehen. Ein idyllischer Platz mit Fachwerkhäuser und einer kleine Burg.


Wir kamen wir in der Konditorei Roog unter. 60 € inkl. Frühstück für zwei Personen – da kann man doch nicht meckern. Und die Einrichtung im 70er-Jahre Stil, die sicher nicht den Ansprüchen von Yuppies genügt, fand ich auch klasse.
:-)
Ein Schmankerl oben drauf: Familie Roog stellt selbst Schokolade her. Und wer da mal probiert hat, will nichts anderes mehr (kann man auch online bestellen. Ich hab die “Arriba India” gekauft)!

Nach dem Frühstück ging’s zu Fuß zu den Externsteinen. Wer was warum da gemacht hat und vor wie langer Zeit scheint immer noch nicht wirklich geklärt. Deshalb bleibt der Ort geheimnisumwittert und jedes Jahr am 1. Mai treffen sich Esoterikfreunde aller Richtungen dort, um zu feiern.


Zurück ging es durch den Wald und den netten Ort zur Pension, wo wir uns wieder in die Lederklamotten warfen, um auf dem Rückweg noch einen Abstecher zum Hermannsdenkmal zu machen, in dessen Geschichte auch Maikes Urgroßvater, der Kupferschmied Trebbe, verwickelt war.

Der olle Hermann - ganz in Kupfer...

Von da aus ging’s, nach einem kleinen Stück Autobahn, wieder durch’s schöne Hochsauerland und das Bergische zurück nach Köln.

Erstellt am 19. April 2011 Kategorie: Moto Guzzi, Unterwegs

Hund im Hof

Das ist die kleine Emma, die unserer Vermieterin gehört.

Erstellt am 3. April 2011 Kategorie: Vermischtes

Kochkünste

Heute habe ich versucht, mich in der Küche nützlich zu machen.
Das hat Maike dazu veranlasst, nachfolgenden Bericht zu schreiben…

Die FrikadelleIch frage Frank, was er essen will. Die Frage hätte ich mir auch schenken können, es kommen IMMER Frikadellen dabei heraus.
Und dass ich immer schiele, wenn ich das höre, liegt nicht wirklich daran, dass sie mir nicht schmecken, es ist aber auch nichts, was mir das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen würde. Auf mein Schielen hin wollte Frank ergo schlichten und meinte (feierlich!!!) ” Die mache ich, Schatz!”

Drehort Küche:
Frank langt nach dem Doktor Oetker Kochbuch, was bei mir einen mittelschweren Lachanfall auslöst. Danach stehen Hausfrau und der Fotograf in der Küche. Seite an Seite an der langen Ablage. Ich schipple Zwiebeln (so, wie ich das bei Mama gelernt habe) für den Salat klein. Auf meine Frage, ob er auch welche will (von mir geschnippelt) lehnt der Fotograf (viiieele Kochsshows) ab, das kanner selbst.
Während also Frau Zwiebeln schnippelt, langt der Kochshowfotograf nach dem größten Brett, das er finden kann, und beginnt mit dem grööößten Küchenmesser das die Schublade birgt, die Zwiebel kleinzuhacken. Du kennst die Nummer, wo du vor der Glotze sitzt und denkst: Wow, und definitv kein Stück Finger inner Zwiebel!

In meiner Küche nun hackt das Messer in regelmäßgem klack-klack-klack aufs Brett. Da eben dieses auf dem Herd (Ceranfeld) steht, spritzen die unförmigen Zwiebelteile mein frisch poliertes Feld voll. Nachdem bei mir schon Zwiebel Nummer zwei (geschnitten wie bei Mama – kleines Brett, handliches Messerchen, wunderschöne gleichmäßige Zwiebelstückchen) in der Vorratsdose gelandet ist, drischt mein Kochfotoshowkochbuchleser noch immer auf die Zwiebel ein und wird langsam aber sicher kleinlaut. Die Letzte Hälfte der zweiten Zwiebel (war für das bissel Fleisch eh zuviel) lässt er (tüdeldüdeldü) im Kompost verschwinden, hängt er doch eh der Zeit längst hinterher.

Als er wieder das Kochbuch zu Hilfe nimmt. Da steht SENF.

Oh, denke ich und grinse schon breit, als Frank – ist es nicht herrlich, wenn man jemanden so lange kennt – natürlich zu seinem “Spezial”-Senf greift. Der Vortrag darüber, dass ich immer den Langweilersenf aus der Industrie benutze, nur weil ich mir einbilde, seiner würde nicht schmecken… Haaach, liebste Freundin, ich glaube ich brauche doch einen Blog, allein das Thema Senf ist seitenfüllend…
Also landet der Senf (könnte das vielleicht ein bissel viel sein??? Nee??? Macht der Lafer das auch so???) mit einem lauten Klatsch ziemlich reichlich auf den Zwiebelmonstern auf dem Hackfleisch.

Ein erneuter Blick ins Kochbuch macht deutlich was jetzt kommt: SALZ!

“Haaalt!”, rufe ich irgendwann entgeistert. Da steht auch “würzen und abschmecken!” drinne, was Frank beiseite wischt und begeistert die Pfeffermühle zückt.
Ich derweil rechne “Extra-geschmack” Senf und Salz zusammen und lache herzlich, derweil Frank mukschich ist, weil ich so viel Spaß, und er so viel Arbeit hat. Davon ist er überzeugt. Dass ich zwischenzeitlich den Herd gewienert und von entflohenen Zweibelteilchen errettet habe, ist ihm entgangen. Genauso ist ihm entgangen, wer die Kartoffeln gekocht und den Rest der Ablage gereinigt hat.
Meine Salatsoße ist fertig. Ein flüchtiger Blick ins Kochbuch lässt mich die Frage rausglucksen, ob er die Hackfleischbällchen jetzt tatsächlich mit in Wasser befeuchteten Fingern formen möchte, was mir einen bösen Blick einbringt. Weil er die Hände ja aber schon in besagtem Hackfleischgemisch hat und fleissig am Kneten ist, bin ich nett (ich habe ja auch echt Spaß), deponiere die Pfanne auf dem gereinigt Kochfeld, mische Fett hinzu und Frank formt liebevoll Frikadunseln…

… die er dann liebevoll in die Pfanne legt… und sie noch liebevoller wendet…

Dass man denen beim Brutzeln nicht zugucken muss, verkneife ich mir, auch, dass sie nicht schneller gar werden, weil man sie regelmäßiger dreht.

Drehort Esstisch:
Die Frikadunseln schmecken. Nicht wie immer, aber gut. Frank runzelt die Stirn, ist sehr betroffen und fragt sich just bei der zweiten platten Fleischkugel, ob es nicht vielleicht doch zuviele Zwiebeln waren, oder war es der edelsüße Paprika?

Vorsichtig greife ich ein Thema auf, das druchaus nach hinten losgehen könnte: “Vielleicht ein bissel viel Senf?”
“Meinste?”, fragt mich Frank und ich sehe die Hirnzellen förmlich Amok laufen. “Der Eigengeschmack vom Senf meinst du?”
Ich nicke bedeutungsvoll und muss schon wieder lachen.
Frank lacht inzwischen auch…

Na, können sich Lafer und Co. aber auf was gefasst machen, wenn der Fotograf wieder aufschlägt.

© 2011 Maike Hempel

Erstellt am 13. Januar 2011 Kategorie: Vermischtes

Demo



www.wir-haben-es-satt.de

Erstellt am 9. Dezember 2010 Kategorie: Vermischtes

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