Computer

Internetprobleme

14. Januar 2013

War garnicht so einfach für mich, hier in Santa Cruz, wo ich gerade bin, ins Internet zu kommen:
Im Hotel wollte man 4€/Std. haben. Freunde, dass war mir echt zu teuer.
Alternativ hätte ich noch zum McDonalds am anderen Ende der Altstadt, gehen können, wo es einen Hotspot gibt.

Also doch lieber erst mal das „Reiseversprechen“ von Vodafone für eine Woche umsonst Surfen mit 50MB Volumen eingelöst.

Schon am nächsten Tag kam die Meldung, dass das Volumen aufgebraucht sei (ich freu mich, wenn man mir hochaufgelöste Fotos per E-Mail schickt, hier war das aber ein bisschen kontraproduktiv), ich aber noch eine Woche mit 50MB gut hätte.

Also wieder die SMS mit dem Wort „gratis“ an die Servicenummer gesendet. Nach nur 5 Minuten waren die 50 MB weg. Tja – man sollte daran denken, wenn man mit zwei Rechnern (Maike und ich) ins Internet geht, dass man die automatischen Windows-Updates ausschaltet!
🙂

20130113_Teneriffa_002Gottseidank habe ich in „unserer“ Straße ein Internetcafé gefunden, wo ich für einen Euro Guthaben für eine Stunde Surfen gekauft habe. Surfen und Mails abholen funktionierte wunderbar.

Daraufhin bin ich wieder ins Internetcafé „Mazaroko“ gegangen, um mehr Zeit zu kaufen. Die nette junge Frau am Counter sagte mir, dass ich eine ganze Woche Online-Zeit für nur 7 € bekäme. Her damit!
Rein rechnerisch habe ich so gegenüber dem Normalpreis 10073 € gespart!
🙂

Nun läuft alles toll:
Morgens beim Frühstück im Café meine E-Mails abholen oder, wie gerade entdeckt, den Koffer auf den 40cm breiten Balkon stellen, das Netbook darauf – dann kann ich das WLAN vom Internet-Café empfangen.
OK – ist nachts ein bisschen doof, weil ich mir eine Taschenlampe zwischen die Zähne klemmen muss, damit ich die Tastatur sehen kann…
🙂

Frank online

Kategorie Computer,Unterwegs

Phishing in doof…

15. August 2012

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Hallo Welt

11. Dezember 2011

Ich hatte im Juli 2010 meine Datenbank abgeschossen und deshalb waren alle Einträge in diesem Blog futsch.

Gestern habe ich in den Einträgen des unglaublichen Internet-Archivs (www.archive.org) tatsächlich alte Versionen meines Blogs gefunden und kann so, nach einigen Anpassungen, fast alle alten Artikel wiederherstellen!

Warum bin ich da nicht eher ‚drauf gekommen…

PS: Mittlerweile ist das PlugIn für automatisches Datenbank-Backup das allererste, das ich in jede WordPress-Installation einbaue…
🙂

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Yes – I can!

15. August 2011

Ich habe es bei Windows 7 x64 geschafft:

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Hallo Welt!

2. Mai 2010

Ich hatte meine Datenbank abgeschossen und deshalb sind alle alten Einträge futsch.

Wegen viel Arbeit komme ich im Moment nicht dazu, viel zu schreiben und bitte um etwas Geduld…

Update:
In der unglaublichen Datenbank des Internet-Archivs( www.archive.org) habe ich tatsächlich alte Versionen meines Blogs gefunden und kann so, nach einigen Anpassungen, fast alle alten Artikel wieder herstellen!

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Noch mal Fantec

2. April 2010

Wie ja einige von Euch verfolgt haben, hatte ich Probleme mit meinem Raidsystem von Fantec und aufgrund von Gerätedefekt den Verlust von 640 GB Daten (Fotoproduktionen) zu beklagen.

Nachzulesen hier und hier.

Als ich nun nach einem Schutz für meine Festplatten suchte, die ich im Schrank habe, stieß ich auf die Fantec Schutzhülle. Da fiel mir ein, dass mich ja mein defektes Fantec-Teil viel Zeit, Geld und Nerven gekostet hat. Also habe ich freundlich per Mail nachgefragt, ob ich als Entschädigung nicht ein paar dieser Silikonhüllen bekommen könnte. Die Antwort war wirklich großartig:

Meine Mail:

Hallo Herr xxxxxxxx,
vielleicht erinnern Sie sich noch, dass durch einen defekten MR-35DUS2 bei mir alle Daten verschwunden waren, die ich erst nach langen Versuchen zurück bekam.
Mittlerweile habe ich ein Firmwareupdate bei dem Austauschgerät gemacht und heute ohne Probleme 2 1,5TB-Platten eingesetzt.
Als ich jetzt nach einer Lösung zum Aufbewahren meiner etlichen alten Festplatten suchte, stieß ich auch auf die Fantec Schutzhülle für 3,5″-Platten. Und da fiel mir ein – eigentlich könnten Sie mir als kleine Entschädigung für meinen Zeit- und Nervenaufwand ein paar von den Dingern schicken. Der EK ist ja sicher für so ein Stück Silikon nicht so hoch…
🙂
Geben Sie mir doch mal Bescheid, ob da was machbar ist.
Vielen Dank und
herzliche Grüße
Ihr
Frank Hempel

Die Antwort:

Sehr geehrter Herr Hempel,
Nein, ihnen sollte bewusst sein das die Marktökönomisch und Betriebswirtschaftlich vollkommen absurd ist.
Bei weiteren Fragen zu diesem oder anderen Fantec Produkten stehe ich ihnen gerne zur Verfügung/ For further questions about this or other Fantec products, please don’t hesitate to contact us.
mit freundlichen Grüssen / best regards,
xxxxxx xxxxxxxx

Frech, oder? Auf eine weitere Mail, in der ich mich über den Tonfall beschwerte, kam keine Antwort mehr…
Tja – ich würde das mit der Kundenfreundlichkeit eventuell zurücknehmen!
Und Hüllen habe ich mir von Sharkoon gekauft.

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Festplattenschaden (Datenrettung 2)

7. Januar 2010

Manchmal wünsche ich mir ein kleines Häuschen an der Küste, am Arsch der Welt, kein Telefon, keinen Computer, kein Internet – und keine Daten, die man sicher aufbewahren muss…

Im Moment spiele ich meine Fotoproduktionen von den alten Festplatten auf neue 1.5 Terabyte-Platten.

Und wieder einmal bekam ich einen Adrenalinschock: Als ich eine 400-Gigabyte-Samsung-Festplatte am USB-Adapter anschließe, läuft sie nicht an. Stellt sich tot.

Rechner auf, Platte ‚rein: nix.

Der Samsung-Support beschränkte sich in einer ersten Mail darauf, Textbausteine zur Garantieabwicklung zu schicken (die Platte ist etwas über drei Jahre alt), eine zweite Mail war ausführlicher, beinhaltete aber auch nur Punkte, warum man mir nicht helfen könnte: Softwarefehler, falsche Treiber, falsche Konfiguration – also alles Punkte, die bei dem von mir beschriebenen Problem (bis auf einen Hinweis auf Überspannungsschaden) völlig an der Sache vorbei gingen.

Selbst ist der Mann:
Bevor ich den Versuch starten wollte, die Festplatte ins Tiefkühlfach zu legen (ein bei Google häufig auftauchender Tipp), schrauibte ich einfach die Platine mit der Steuerungselektronik von einer identischen Festplatte ab und verbaute sie an die defekte.

Es ist so ein schöner Moment, wenn man hört, wie eine Festplatte anfängt sich zu drehen und die Schreib-/Leseköpfe leise rattern!
Das Backup läuft und vielleicht kann dieser Tipp dem ein oder anderen helfen.

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Lang lebe Fantec

16. September 2009

Wie in meinem letzten Artikel berichtet, hatte ich ein Problem durch Datenverlust mit meinem externen RAID-System.

Nachdem ich sehr inspirierenden E-Mail-Kontakt mit der Firma Fantec, dem Hersteller meines RAID-Systems „MR35-DUS2“ hatte, kamen wir überein, dass ich das Gerät in der Firma checken lassen sollte.
An eine E-Mail angehängt: Ein Versandschein für UPS. Das hieß für mich, nur das Gerät einpacken, den Aufkleber ausdrucken und aufkleben und von UPS kostenfrei zu Fantec bringen lassen.
Schon zwei Tage später kam ein Austauschgerät zu mir nach hause.

Und siehe da:
Es klappt - der Fantec schreibt ein Image!

Hier noch mal die Anleitung, wie zu verfahren ist, wenn eine Platte entfernt wurde:

  • Festplatte mit Daten in den Fantec einlegen.
  • Schalter auf RAID 1 (zum Spiegeln der Daten) am Gerät einstellen.
  • Gerät einschalten.
  • Nach ca. 20 Sekunden die zweite, leere(!), unpartitionierte(!) und unformatierte Festplatte in den zweiten Laufwerksschacht einlegen
  • Und siehe: Die Daten von Platte 1 werden auf Platte 2 gespiegelt (siehe Screenshot oben)

Dass ein Gerät mal nicht funktioniert kann jedem passieren.

Aber einen so prompten und freundlichen Service wie bei Fantec habe ich sehr selten erlebt.

Kategorie Computer

Die Katastrophe

1. September 2009

Der Ablauf meiner selbstverursachten Katastrophe

Der Fantec MR35-DUS 2 ist ein externes Festplattengehäuse, in dem ich 2 Samsung 1TB (Terabyte)-Platten mit NTFS als RAID 1 laufen habe.
Das heißt, die Daten werden gespiegelt, so dass, wenn eine Festplatte defekt ist, diese im laufenden Betrieb ausgetauscht werden kann. Die Daten sollten dann automatisch wieder auf eine neu eingesetzte Festplatte gespiegelt werden.

Auf den Festplatten befinden sich 88710 Dateien von Fotoproduktionen fast eines ganzen Jahres in 154 Verzeichnissen und Unterverzeichnissen.

Das Fantec MR-35DUS2

Um meinem Kollegen Andreas Mann das perfekt funktionierende System zu zu demonstrieren, entferne ich die obere Festplatte während des laufenden Betriebes.
Alles scheint gut: Mit nur einer Festplatte im Gerät sind alle Verzeichnissse (Ordner) und alle Dateien zugänglich.

Ich schalte das Gerät aus, stecke die 2. Festplatte mit allen Daten wieder in den Fantec ein und lasse das Gerät über Nacht laufen, damit die Daten wieder gespiegelt werden.

Am nächsten Morgen sind beide Festplatten gespiegelt.
Schock!! Auf beiden Festplatten sind zwar alle Verzeichnisse vorhanden, aber ich komme nicht mehr hinein. Ein Blick auf die Eigenschaften zeigt, dass alle Verzeichnisse nur noch eine Größe von 0 Byte haben.
Putzigerweise ist auf der Festplatte mit ca. 652 GB genaus so viel Platz belegt wie vorher.

Schock: Alle Verzeichnisse haben nur 0 Byte Größe!...aber belegter Speicherplatz 651 Gygabyte

Ich entferne die obere Festplatte wieder aus dem Gerät und setze sie in meinen Sharkoon-Adapter ein.

Festplatte im Sharkoon-Adapter (für 2,5"- und 3,5"-Platten)

Ich recherchiere im Internet und lasse daraufhin den windows-eigenen Befehl chkdsk /r (Reparatur) ‚˜drüber laufen.

So startet man den DOS-Befehl chkdsk,dann passiert jede Menge,Windows hat den Fehler behoben. Haha!Alle Verzeichniseinträge verschwunden...

Den Satz, der im DOS-Fenster zu lesen ist, muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: „Windows hat Probleme im Dateisystem behoben.“
Danke, Windows!!
Danach existiert, anstatt der 154 Verzechnisse, die vorher angezeigt wurden, nur noch 1 Verzeichnis, Recycler und „System Volume Information“. Der belegte Speicherplatz auf der Festplatte ist kaum 0!

Ich rufe verzweifelt bei Fantec an. Man gibt mir freundlicherweise die Direktdurchwahl von Herrn Wagner, der aber auch keinen Weg kennt, die Daten zu retten. Er vermutet aber, dass der Fehler dadurch entstanden ist, dass ich keine leere, unformatierte Platte eingesetzt, sondern die 2. Festplatte mit den kompletten Daten benutzt habe.
Auch ein Anruf beim Computer-Händler meines Vertrauens ergibt nur, dass der alte chkdsk-Befehl meistens mehr kaputt macht, als etwas repariert.

Internetrecherche ergibt für mein Problem auch keine Lösung, ich stoße aber auf das Programm Testdisk, mit dem ich eine Analyse mache: Nicht nur die MFT (Master File Table – die entsprechung der FAT beim FAT32-Dateisysten) ist defekt, sondern auch die Sicherungskopie der MFT. Deshalb kann er wahrscheinlich auch nicht wieder hergestellt werden…

Der Versuch, zur Sicherheit ein exaktes Festplattenimage der 1TB-Platte mit ODIN
auf eine andere 1TB-Festplatte zu spielen misslingt, weil auf nicht genug Speicherplatz zur Verfügung steht. Die Festplatte, auf die die Imagedatei gespeichert werden soll, beinhaltet ja selbst schon ein Filesystem und einige Systemdateien und ist deshalb zu klein…

Ich bestelle bei Anobo zu einem unglaublich günstigen Preis eine 1.5TB-Samsung-Platte.

Die Festplatte ist da:
Weil ich keinen weiteren SATA-Adapter habe, klemme ich die neue Platte kurzerhand anstelle des DVD-Laufwerkes provisorisch an den Rechner an.

Das ist aber mal eine schöne Konstruktion!

Jetzt kann ich ein exaktes Image mit allen Sektoren der 1. Festplatte aus dem RAID-Verbund erstellen, die ich nach dem Crash noch nicht angerührt habe. Nach ca. 16 Stunden ist das Image auf der neuen 1.5TB-Platte.

Mit ODIN kann man einfach Festplatten klonen.

Als letzten Versuch lasse ich noch einmal chkdsk, diesmal mit der Option „/f“ ‚drüber laufen. Jede Menge Indizes werden gelöscht – und ich habe wieder den gleiche Effekt wie vorher mit der Option /r bei der anderen Platte: Statt 154 Verzecihnissen existiert nur noch 1 Verzeichnis, „Recycler“ und „System Volume Information“. Auch der belegte Speicherplatz auf der Festplatte ist wieder kaum 0.

Also spiele ich mit ODIN das zuvor erstellte Image auf die Festplatte zurück (dieses Mal dauert es etwas weniger als 16 Stunden) und tatsächlich ist die Platte wieder in genau dem Zustand wie vorher: Alle Verzeichnisse sind sichtbar, alle haben 0 Byte (kein Zugriff möglich), belegter Speicher auf der Festplatte wieder 652 GB.

Den nächster Versuch, die Daten zu retten, sterte ich mit „Get Data Back NTFS„. Ich lade die Testversion herunter, installiere das Programm und starte die Suche nach verlorenen Daten.
Nach einer weiteren Nacht zeigt mir „Get Data Back” tatsächlich alle Verzeichnisse mit Unterverzeichnissen und allen Dateien darin an. Stichprobeartig sehe ich mir einige Dateien an – sie sind noch da!!!
Für 79 $ kaufe ich den Lizenzschlüssel, damit ich die geretteten Dateien auf anderen Datenträgern speichern kann.

Die Rettung läuft!

Die, wie im Windows-Explorer dargestellten Verzeichnisse, kopiere ich auf eine 1TB-Festplatte. Es funktioniert, ich bekomme alle Dateien inklusive der Verzeichnisstruktur zurück und muss sie nicht noch in jahrelanger Kleinarbeit wieder in entsprechende Verzeichnisse verschieben.

Die Festplatte mit den geretteten Daten im Fantec spiegeln zu lassen gelingt selbst nach der Anleitung des Supports von Fantec nicht.
Auch Andreas Mann hat Probleme damit.
Es bleibt also spannend…

Eine lustige Demonstration ergibt also: Viel Recherche, mindestens 3 Tage Arbeit und 79 $ Software-Kosten. Aber auch viel Wissen in Bezug auf verlorene Daten.
😉

Merke: Never change a running system!

PS:
Fotograf Andreas Mann rief mich vor 3 Tagen an: Er hat aus Versehen ein komplette Partition gelöscht.
Ein Image seiner malträtierten Festplatte wird gerade von mir erstellt – anschließend mache ich mich wieder ans Daten-Retten.
Nachtrag zum Nachtrag:
Die verloren gegangene Partition von Andreas ist von mir gerettet worden!
🙂

PPS:
Es hat sich herausgestellt, dass ein Hardwaredefekt Schuld an dem Desaster war!

Kategorie Computer

Vorsicht bei Seagate-Festplatten

19. Januar 2009

Jetzt aber schnell noch mal Daten sichern...In einem meiner täglichen Newsletter las ich, dass manche Seagate Festplatten plötzlich ausfallen können.
Kann man hier nachlesen: Golem Newsletter

Eigentlich dachte ich, dass immer nur andere Menschen von solchen
Problemen betroffen sind. Aber ein Blick zeigte mir, dass ich leider
auch damit rechnen muss, dass meine Daten im Nirvana verschwinden…
Jetzt wird erst mal alles rein prophylaktisch gesichert. Und dann mal
sehen, was ich machen kann. Hab eigentlich keine Lust, die Festplatte
wegzuwerfen. Und ein Firmware-Update selbst aufspielen? Mmmmmhhh…
🙁

Nachtrag:
Leider bin ich definitiv betroffen. Und nun?Habe heute auf der Seagate-Seite tatsächlich die Bestätigung bekommen, dass meine Festplatte betroffen ist (siehe Bild).
Ein Firmware-Update, was ich gottseidank noch nicht eingespielt hatte,
hat wohl Platten reihenweise geschrottet und ist erst mal wieder von deren Internetseite verschwunden. Da merkt man erst mal, in welcher Gefahr sich heutzutage unsere digital gespeicherten Fotos befinden…
Infos auch bei Golem.de

Kategorie Computer