Unterwegs

BVM-Kongress in Berlin

27. April 2016

Diese Woche habe ich den Kongress des BVM fotografiert.

Es war ein entspanntes Arbeiten, weil Marktforscher ziemlich coole Typen sind.
­čÖé
Schade, dass ich von Berlin immer nur am Anreisetag ein wenig mitbekomme.
Immerhin war die Ged├Ąchtniskirche, das Europacenter, der Tiergarten und das „Block-House“ (das es in K├Âln leider nicht gibt) nur einen Katzensprung vom Interconti, in dem auch der Kongress stattfand, entfernt.

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Einmal Bergheim und zur├╝ck

24. April 2016

Alter Schwede – ich h├Ątte doch vorher mal gucken sollen, wie weit das ist.
Schlappe 61 Kilometer bin ich heute gefahren …

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Radtour zur F├Ąhre Hitdorf-Langel

10. April 2016

Bei herrlichem Wetter habe ich den GPS-Tracker am Rucksack festgemacht, die neue Lumix zum Testen eingepackt und mich auf’s Fahrrad geschwungen.

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Ich fahre durchs Naturschutzgebiet entlang der Puhlheimer Laache, am Orrer Wald vorbei und biege in Roggendorf rechts ab in den M├Ârterweg, der zur Eisenbahnbr├╝cke f├╝hrt, von der aus man einen wunderbaren Blick zum Dom hat.
Hier mache ich wieder eine kleine Knipspause:
Erstaunlich, was aus so einer kleinen Kamera mit einem winzigen Chip ‚rauskommt!
F├╝r private Fotos, die im Fotobuch oder Internet landen, reicht’s allemal.

Ich folge der Stra├če vorbei an Blumenberg und schon bald bin ich am F├Ąhranleger in Hitdorf, von wo aus man nach Langel ├╝bersetzen kann.
Am Eiswagen, der dort steht, g├Ânne ich mir eine(!) Kugel Eis, das wirklich super schmeckt!
Schon deswegen sollte man am Wochenende da mal hinfahren.

Ich bleibe auf der linken Rheinseite und fahre am Flu├č entlang, unter der Leverkusener Br├╝cke hindurch und schlie├člich ├╝ber Nippes nach hause.

Die Strecke kann man sich hier bei GPSies ansehen.

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Erster Fr├╝hlingstag

4. April 2016

Nur ein kurzer Spaziergang in Langel am Rhein.
Dolumentiert mit Handy-Fotos (meine Kamera ist kaputt) …

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Im Sperrgebiet*

5. Februar 2016

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30. Januar 2016

Wir wollen eine Woche Urlaub in der N├Ąhe des Schaalsee (hier verlief mal die DDR-Grenze) mit einem Besuch zu Mutters 89sten Geburtstag verbinden.

Auf dem Hinweg machen wir einen kurzen Abstecher nach L├╝neburg und dort einen Stadtbummel im Nieselregen.
Laut Wettervorhersage wird das Wetter wohl die Woche ├╝ber so bleiben.
Aber wir haben ja die entsprechenden Klamotten eingepackt …

Nachmittags kommen wir in Karft, einem kleinen Dorf bei Wittenburg, an unserem Feriendomizil an: Dem „Rauchhaus“, einem alten Bauernhof, der liebevoll restauriert ist.
Nichts f├╝r Menschen, die ein Standard-Luxushotel erwarten. Wir allerdings finden unsere Wohnung unter dem Dach super. Alles da, was man braucht; teilweise antike M├Âbel geben dem Ganzen einen eigenen Charme.

31. Januar 2016

Wir erkunden die n├Ąhere Umgebung und fahren nach Zarrentin am Schaalsee.
Leider ist das Kloster geschlossen, es ist aber trotzdem nett, durch den Ort mit seinen alten Gem├Ąuern zu laufen.

Wir machen uns auf nach Ludwigslust, wo wir mittag machen.
Das ehemalige Dorf Klenow wurde 1754 von Herzog Christian Ludwig II zu seinem Jagdsitz erkl├Ąrt und hei├čt fortan „Ludwigslust“.
Wir laufen um das Schlo├č herum durch den riesigen Schlo├čgarten und kommen auf dem Heimweg noch am Friedhof mit seinem auff├Ąlligen Eingangstor vorbei.

2. Februar 2016

Heute auf dem Programm – Landeshauptstadt Schwerin.
Dort geht es zuerst mal in den Dom.

Nachdem wir uns noch was zu Lesen besorgt haben (Internet gibt’s nicht in der Ferienwohnung), laufen wir durch die Altstadt Richtung Schlo├č, machen einen Spaziergang durch den Schlo├čgarten und ab geht’s nach hause …

3. Februar 2016

Heute geht’s in die alte Hansestadt Wismar.
Wow – was f├╝r ein Stadtbild!

Die Altstadt von Wismar - der Hammer!

Erstes Ziel ist die Marienkirche, deren Hauptschiff im zweiten Weltkrieg besch├Ądigt und dann 1960 (ohne zwingenden Grund) gesprengt. Der Turm musste als Seezeichen erhalten bleiben …
Wegen des fiesen kalten Windes bleiben wir nur kurz auf dem Kirchturm, auf den ein Fahrstuhl f├Ąhrt. Der freundliche Sicherheitsmann im Fahrstuhl macht uns auf ein Wandgem├Ąlde aufmerksam, das gerade mittels modernster Technik freigelegt wird.

Auf dem Weg durch die Stadt kommen wir an der Heiligen-Geist-Kirche vorbei und werfen einen Blick ins alte Gem├Ąuer. Ich sofort mit dem „Aufpasser“ ins Gespr├Ąch, der mir faszinierende Details ├╝ber die Geschichte der Kirche und die Holzdecke der Kirche erz├Ąhlt. In Eigenregie hat er ein Heft zusammengestellt, in dem die biblischen Geschichten, die an der Decke in Bildern gezeigt werden, beschrieben sind.

Wismar muss man einfach gesehen haben!

5. Februar 2016

Nachdem ich gestern meinen Freund John besucht habe und anschlie├čend in Hamburg war, um 13 (!) Kartons mit Dias aus meiner alten Fotoagentur action press in Empfang zu nehmen, sind wir heut nochmal an die Ostsee gefahren. Nach Travem├╝nde, von wo aus Maike Gro├čeltern ihre letzte Reise angetreten haben und ich als Fernfahrer mit meinen Schwedenlastern gestartet bin.
Nach einem kleinen Bummel entlang der Promenade gehen wir im Fisherman’s lecker Fisch essen und anschlie├čend auf einen Kaffee in die „Alte Vogtei“.
In diesem liebevollen dekoriertem Caf├ę in historischem Ambiente kann man nicht nur lecker Milchkaffee trinken, sondern hat auch eine riesigen Auswahl an Tee.

Auf dem R├╝ckweg zu unserer Ferienwohnung fahren wir noch in Gronenberg vorbei, wo ich mal gewohnt habe.
Schade – der nette ehemalige Dorfgasthof „Knirker Krug“, in dem ich damals meine Wohnung hatte, ist nun wohl verkauft und hinter einem Zaun verbarrikadiert.

Morgen geht’s zur├╝ck nach K├Âln – da tobt noch der Karneval …

* Sperrgebiet: http://www.mdr.de/damals/archiv/artikel84666.html

Kategorie Gucken,Unterwegs

Kurzwochenende im Wendland

19. Januar 2016

Eine Freundin hatte Geburtstag und feierte in Penkefitz im Wendland.

Wer immer schon mal wissen wollte, was die gelben Andreas-Kreuze im Wendland bedeuten.

 

Hier waren wir

Gr├Â├čere Karte anzeigen

Kategorie Gucken,Unterwegs,Vermischtes

Kurzurlaub in Holland

31. August 2015

21.8.2015

Idylle am Wasser!

Unser "Chalet"

Wir haben uns eine Ferienh├╝tte im Caravanpark „De Visotter“ in Woerden Verlaat gebucht.
Der Platz liegt 30 km von der K├╝ste entfernt und grenzt direkt an das Naturschutzgebiet „Nieuwkoopse Plassen“.

Wir kommen sp├Ątnachmittags an, werden sehr nett empfangen und d├╝rfen mit dem Auto auf den Caravanplatz fahren, um unsere Sachen auszuladen.
Das letzte St├╝ck m├╝ssen wir nat├╝rlich laufen, weil es ├╝ber eine klitzekleine Br├╝cke ├╝ber einen der vielen Wasserarme geht.
Unser „Chalet“ liegt, wie versprochen, direkt am Wasser, 5 Tage WLAN bekommen wir als Gastgeschenk, ab dann kostet es 1 ÔéČ pro Tag. Das kann man verschmerzen, auch wenn de Verbindung manchmal langsam ist.
Fahrr├Ąder kann man auch direkt hier leihen – das werden wir sicher mal machen.

Wir fahren noch nach Woerden zum Einkaufen, r├Ąumen unsere Sachen ein und sitzen dann abends sch├Ân auf unserer Terrasse und gucken den Enten und Blessh├╝hnern zu.


22.8.2015

Ein Tag am Strand

Am weiten Strand gibt es kein Gedr├Ąnge.

Auf geht’s zum Strand in Nederzand

Da waren wir im Oktober letzten Jahres bei unserem ersten Hollandbesuch.
Damals waren viele Pferde und Hunde am Strand unterwegs, heute sind es die Wochenendausfl├╝gler aus Amsterdam und der Umgegend. Aber weil der Strand aber so lang und breit ist, gibt es kein Gedr├Ąnge.


23.8.2015

M├╝ckenstiche

Obwohl es relativ wenig M├╝cken gibt, hat Maike eine total dickgestochene Hand. Kann aber auch sein, dass sie gestern Abend von einer Bremse gestochen wurde, als sie auf unserem Steg am Wasser sa├č …

Also d├╝sen wir nach Nieuwekoop zur Apotheke, die geschlossen hat, und finden heraus, dass am Sonntag die Notfallapotheke in Alphen aan Den Rijn im Krankenhaus zu finden ist.
Da deckt sich Maike mit Medizin ein und legt sich erst mal ein bisschen auf’s Ohr – das Antiallergikum macht m├╝de.

Ich schnappe mir die Inliner und mache eine Runde von 25 km rund um das Naturschutzgebiet.

Es ist total sch├Ân hier, die Menschen sind tiefentspannt und freundlich und immer wieder staune ich, wie die das hier mit der Entw├Ąsserung hinbekommen.
Sogar zwei St├Ârche im Tiefflug kann ich erleben.
Die kleinen Stra├čen und die tollen Radwege sind zwar asphaltiert aber teilweise sehr rauh. F├╝r Radfahrer optimal, ich muss allerdings auf den letzten Kilometern mit Inlinern echt k├Ąmpfen. Nat├╝rlich auch wegen des Gegenwindes.


24.8.2015

Fahrradtour

Nachmittags auf dem Weg nach Meijdrecht.

Wir mieten uns Fahrr├Ąder und fahren ins Naturschutzgebiet. Immer wieder erstaunlich, wie die Niederl├Ąnder dem Wasser Land abtrotzen!
Wir umrunden die „Nieuwkoopse Plassen“ (Nieuwkoopse Seen) auf einer idyllischen kleinen Stra├če, durchqueren das D├Ârfchen Meijen, passieren den alten Wasserturm, der weithin sichtbar ist, fahren am Strandbad vorbei, das heute wegen des Wetters leer ist und kommen schlie├člich nach Nieuwkoop.
├ťberall gibt es kleine Kan├Ąle, traumhaft sch├Âne H├Ąuschen, Hausbootsiedlungen – ein Traum.

Im verr├╝ckt eingerichteten Caf├ęhaus „De Zwarte Bal“ machen wir Pause.
Das Polder-Museum, das auf dem Weg nach Noorden liegt, ist leider geschlossen. Das versuchen wir dann ein anderes Mal.

Gerade, als wir zuhause angekommen sind, f├Ąngt es an zu regnen. Das nenne ich mal gutes Timing!

Nach dem Mittagessen scheint wieder die Sonne.
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Wir packen trotzdem Regenklamotten ein und d├╝sen wieder mit den gemieteten Fahrr├Ądern (5 ÔéČ / Tag) los.

├ťber die super, super Fahrradwege geht es entlang der Kan├Ąle nach Mijdrecht. Durch das Prinzip der nummerierten Knotenpunkte f├╝r Fahrradwege und den ├╝berall am Stra├čenrand stehenden Karten kann man sich eigentlich nicht verfahren.

Unterwegs kommen wir zwar in ein bis zwei Schauer – macht aber nix. Es ist ja warm und die Regenkleidung gut.

In Meijdrecht sitzen wir dann schon wieder in der Sonne auf der Terrasse eines Caf├ęs und genie├čen einen Latte Macchiato.
Herrlisch!


25.8.2015

Land gewinnen

Die M├╝hlen in Kinderdijk sind UNESCO-Weltkulturerbe.

Wir machen uns auf zu den Windm├╝hlen in Kinderdijk, die fr├╝her den Polder „Ablasserwaard“ trocken gehalten haben und die mitterweile UNESCO Weltkulturerbe sind.

Mit der F├Ąhre m├╝ssen wir ├╝ber den Flu├č Lek (was f├╝r ein breites Teil) und landen so in Kinderdijk.
Hier ist richtig viel los, wir m├╝ssen deshalb ein St├╝ck entfernt des Museumsparkes parken und gehen zu Fu├č zum dorthin.

Hier kann man nicht nur lernen, wie das mit der Entw├Ąsserung des Polders funktioniert, sonder auch noch laufende Polderm├╝hlen bewundern und besichtigen.
Die wurden fr├╝her ausschlie├člich genutzt, um das tiefliegende Land zu entw├Ąssern. Heute geschieht das, wenn n├Âtig, mit Dieselmotoren und riesigen Schneckenpumpen.

Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus: Was man im 16. Jahrhundert schon auf die Beine gestellt hat um Land zu gewinnen ist echt der Hammer.
Nachdem wir ├╝ber das Gel├Ąnde gestromert sind und zwei M├╝hlen auch innen besichtigt und dem M├╝ller beim Aufziehen der Segel zugesehen haben, gehen wir noch in das Informationszentrum in der ehemaligen Pumpstation, wo man u.a. einen spannenden Film ├╝ber die Geschichte der Polder und die Entw├Ąsserungstechniken sehen kann.

Auf dem R├╝ckweg zum Auto gibt es noch lecker Kaffee f├╝r uns beide, f├╝r Maike Erwtensoep (Erbsensuppe), f├╝r mich die fetten, s├╝├čen „Poffertjes“!


26.8.2015

Dekadenz und Radfahrer

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Gammelvormittag mit Mails beantworten, lesen und nichtstun.

Nach dem Mittag machen wir uns auf in Richtung Utrecht. In der N├Ąhe der Stadt gibt es das Schloss „Kasteel de Haar„, das ein profilneurotischer Graf, der eine hypereiche Rothschild-Tochter geheiratet hat, hat bauen lassen.
Bei allem, was man nun politisch korrekt anbringen k├Ânnte – das Schloss ist echt super …
­čÖé

Wir machen eine teure aber sehr informative Tour durchs Schloss mit. Leider darf man dort keine Fotos machen. Schade.

Anschlie├čend schaffen wir es tats├Ąchlich, mit einem kleinen Umweg, in die City von Utrecht zu kommen.
Als wir endlich das Parkhaus am Hauptbahnhof gefunden haben, sind wir uns einig, dass die Stadt h├Ąsslich ist.

Aber nur so lange, bis wir nach ein paar hundert Metern die Ausl├Ąufer der Altstadt sehen. Die Mischung aus Shoppingmall, mittelalterlicher Stadt und lustigem Studentenleben l├Ąsst uns unsere Meinung schnell ├Ąndern.
Gef├╝hlte 5 Millionen Radfahrer kreuzen die Stra├če.
Wir bummeln entlang der Grachten durch die Altstadt, trinken noch einen Kaffee (wer h├Ątte das gedacht) und fahren nach hause.

Dass ich bei meinem Navi, der ein bisschen rumgesponnen hat, dann aus Versehen alle Kartendaten gel├Âscht habe, sei nur am Rande erw├Ąhnt …


27.8.2015

Alles K├Ąse

Der ber├╝hmte K├Ąsemarkt in Gouda.

Das Wetter ist durchwachsen, wir wollen nach Gouda zum K├Ąsemarkt fahren, der heute zum letzten Mal in diesem Jahr stattfindet.

Ohne Navi, aber die Strecke im Kopf, geht es auf die Landstra├če.
Wir habenden Eindruck, dass wir mit Karte schneller sind, als mit modernen Technik.
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Wir fahren entlang des Flusses Gouwe. In Gouda finden wir in der N├Ąhe des Bahnhofes einen Parkplatz und marschieren in die Altstadt. Es regnet leicht.
Als wir auf dem Marktplatz ankommen, sind jedoch die gro├čen K├Ąselaibe noch auf dem K├Ąsemarkt ausgestellt.
Es ist alles sehr touristisch, die alten H├Ąuser beherbergen moderne Gesch├Ąfte und viele (Schnell-)Restaurants. Immerhin k├Ânnen wir hier auf dem Markt original Gouda und leckere Sirup-Waffeln kaufen.

Nachdem wir den ├╝blichen Unterwegs-Latte-Macchiato getrunken haben, gehen wir zur Sint Janskerk (Sankt-Johannes-Kirche), die wirklich beeindruckend ist. Sie ist mit 123 m L├Ąnge die l├Ąngste Kirche der Niederlande. Neben den herrlichen Glasfenstern, die unter anderem die Geschichte von Johannes, dem Patron von Gouda, erz├Ąhlen, gibt es eine sch├Âne Orgel.

Zur├╝ck geht’s im Regen, der aber nach einem sp├Ąten Mittagessen langsam aufh├Ârt. Mal sehen, ob wir morgen Kanufahren gehen k├Ânnen …


28.08.2015

Es ist traumhaft sch├Ân auf den Nieuwkoopse Plassen (Nieuwkooper Seen)

Bootsfahrt

Der Vormittag ist k├╝hl und regnerisch, der Wetterbericht hat aber Besserung versprochen.

Also essen wir zu Mittag und wie auf Bestellung blinzelt die Sonne schon hinter den Wolken hervor.

Also los nach Noorden, das nur 5 Minuten entfernt ist, denn dort wollen wir und ein Boot mieten.
Bevor wir loslegen gehen wir noch ins „Caf├ę de Klinker“ und g├Ânne uns einen Milchkaffe. Wenn man versucht, ein paar Brocken Niederl├Ąndisch zu sprechen, wird man ├╝brigens ├╝berall besonders zuvorkommen behandelt.

Direkt neben dem Caf├ę ist der Bootverleih Nikano.
Wir nehmen ein Zweier-Paddelboot, das wird mit einem kleinen Hand-Trailer ├╝ber die Stra├če zum Wasser gebracht, wir bekommen noch eine Karte und ein paar gute Ratschl├Ąge mit auf den Weg und los geht’s.

Abfahrt.

Ganz allein paddeln wir durch die idyllische Seenlandschaft (sp├Ąter kommen uns ein paar Motorboote entgegen, deren Skipper viel Freude an unseren Ausweichman├Âvern haben).

Immerhin drei Stunden sind wir auf dem Wasser, bis wir wieder in Noorden anlanden.

Feierabend!Noch schnell in den Supermarkt, ein paar Flaschen „Heineken“ kaufen, damit der Hering, den ich noch zum Abendbrot habe, besser schwimmen kann und ab geht’s nach hause.

Mehr Holland geht nicht!

Mehr Holland geht nicht!


29.08.2015

Strandtag

Noch ein Strandtag

Nach dem Fr├╝hst├╝ck f├╝r uns und die Enten, die uns jeden Morgen besuchen, fahren wir mal wieder an „unseren“ Strand in der N├Ąhe von Noordwijk.
Was sonst sollte man machen bei dem sch├Ânen Wetter …
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30.08.2015

Der Fluss Sparne

Der letzte Urlaubstag

Als wie aufstehen regnet es. Dabei wollten wir doch an den Strand.
Aber, wie immer in diesem Urlaub, haben wir einen guten Draht zu Petrus und es klart auf und wird richtig sonnig und warm.

Vor dem Strand soll es noch ein bisschen Kultur geben, wir m├Âchten uns Haarlems sch├Âne Altstadt ansehen.

Nach ein paar Staus und Rumgegurke in Haarlem landen wir endlich in der gro├čen Tiefgarage „Raaks“ und machen uns auf Richtung Zentrum.
Schon bald landen wir auf dem „Grote Markt“ („Gro├čen Markt“) und genehmigen uns im Grand Caf├ę eine Latte Macchiato. F├╝r 3,50 ÔéČ!

Weiter geht’s zu Fu├č bis zum Flu├č Sparne, der sich von S├╝den nach Norden durch die Stadt zieht.
Wir sehen, dass man hier Grachenfahrten machen kann und ergattern neben einer deutschen und einer niederl├Ąndischen Familie und einem schwulen englischen P├Ąrchen einen Platz auf einer kleinen Barkasse mit einem sehr coolen und smarten Skipper.
Der ist, wie wir bald merken, auch mit der Geschichte der Stadt sehr vertraut und teilt sein Wissen auf Englisch und Niederl├Ąndisch mit uns.
Eine gute Stunde dauert die Tour, die sehr empfehlenswert ist!

Wieder an Land wollen wir die R├╝ckseite der gro├čen Kirche sehen und finden zuf├Ąllig den Eingang hinein.
Ich bin nicht der gro├če Kirchen-Fan – aber dieser Bau in seiner Schlicht- und Erhabenheit haut mich echt um!
Hinzu kommt, dass schon Mozart im Jahr 1766 die ber├╝hmte M├╝ller-Orgel bespielt hat.

Wir genehmigen uns eine T├╝te Pommes. Die bekommen wir mit Mayo und Erdnuss-Sauce serviert.

Pommes mit Erdnuss-Sauce - jetzt sind wir echte Holl├Ąnder!

Nachdem wir die gegessen haben, wissen wir – jetzt sind wir wohl echte Holl├Ąnder …
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Den Strand haben wir v├Âllig vergessen. Macht nichts.

PS: Sp├Ątestens nach den ├╝berteuerten Pommes und dem Bezahlen des Parkhauses wissen wir – Haarlem ist sch├Ân – aber man muss ein paar Euro mehr einstecken …

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Oldtimertreff

18. Juni 2015

Heute haben wir eine Gesch├Ąftsbesprechung mit einer kleinen Motorradtour zum Oldtimertreff beim Schwarzwaldhaus im Neandertal verbunden.

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Berlin

12. Juni 2015

Leider nur einen Nachmittag hatte ich beim Job in Berlin Zeit, um ein bisschen durch die Gegend zu stromern: Mediaspree, Warschauer Stra├če, Wrangelkiez …

Der Kongress des BVM fand im nhow-Hotel direkt an der Media-Spree statt, wo ich auch gewohnt habe (ein echt schriller Laden).

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Karnevalsflucht

12. Februar 2015

Dieses Jahr wollten wir keinen Karneval feiern und sind kurzentschlossen nach Egmond aan Zee in Nord-Holland gefahren.
Wir hatten im Internet ein Ferienh├Ąuschen gebucht – f├╝r nur 35 ÔéČ am Tag!
Die Unterkunft liegt in einer Reihenhaussiedlung am Ortrand von Egmond aan Zee.
Sieht auf den ersten Blick nicht so toll aus, aber man entdeckt auch schnell die D├╝nenlandschaft, die nur hundert Meter weiter anf├Ąngt. Zum netten, historischen Ortskern l├Ąuft man wenige Minuten.
Rob Blauwboer, der Vermieter, ist ein total netter Typ (seine Frau haben wir leider nicht kennengelernt).
Als wir in unserem Feriendomizil ankommen, stehen in dem sehr liebevoll eingerichteten Haus sogar frische Tulpen auf dem Tisch.
Die Treppe nach oben ist sehr steil, das Waschbecken befindet sich im ersten Stock und nicht in dem kleinen Bad mit Toilette und Dusche – das sind aber die einzigen Punkte, die empfindliche Naturen st├Âren k├Ânnten. Uns nicht.
Man bekommt von Rob eine Jahreskarte geliehen, mit der man immer ins D├╝nengebiet marschieren kann, ohne jedes mal bezahlen zu m├╝ssen. WLAN gibt es nat├╝rlich auch kostenfrei, und wer nichts Besseres vorhat als Fernsehen zu gucken, kann sich durch hunderte Kan├Ąle zappen – es sind auch ein paar deutsche bei …

Nach der Ankunft am Nachmittag gehen wir nur noch in den Supermarkt im Ort eingekaufen. Nat├╝rlich auch Heineken-Bier.
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13. Februar 2015

Warm angezogen gehen wir zu einem der Eing├Ąnge zur D├╝nenlandschaft. Wir m├╝ssen ja kein Ticket ziehen und laufen einfach mal los Richtung S├╝den.
Die D├╝nen sind wirklich beeindruckend. Schlie├člich halten wir uns Richtung K├╝ste und kommen zu einem Ausgang, durch den man an den endlos langen und sehr breiten Strand gelangt. Es ist gerade Ebbe.
Wir laufen zur├╝ck nach Egmond aan Zee und gehen durch den h├╝bschen Ort.
Danach d├╝sen wir noch schnell nach Alkmaar zum Gro├čeinkauf f├╝r die Woche – wobei man genau so gut in Egmond aan Zee einkaufen kann …


14. Februar 2015

Es ist Wochenende und wir machen uns auf nach Beverwijk. Dort gibt es den gr├Â├čten ├╝berdachten Markt Europas.
Verr├╝ckt – ich habe noch nie so viel Schnickschnack auf einem Haufen gesehen:
Riesige Hallen voll mit elektronischen Gadgets, Handyzubeh├Âr, Fress-St├Ąnden, Klamotten und schlie├člich auch mit echtem, sch├Ânen Tr├Âdel. Man wird wirklich erschlagen von dem riesigen Angebot.

Um uns zu entspannen, fahren wir noch zur Ostk├╝ste von Noord-Holland in den wundersch├Ânen Ort Volendam. Wir drehen eine kleine Runde und gehen schlie├člich etwas essen. Ich probiere „Kibbeling“, den man hier an jeder Ecke bekommt. Sehr lecker!


15. Februar 2015

An der Strandpromenade, wo noch heftig gebaut wir, wohl um rechtzeitig zur Saison fertig zu sein, marschieren wir durch den Ort, um durch das n├Ârdlich gelegene D├╝nengebiet nach Bergen aan Zee zugehen.
Die Landschaft scheint mir hier noch etwas rauher zu sein.
Erstaunt entdecken wir mitten in der Landschaft Schreberg├Ąrten auf dem sandigen Boden. Das da ├╝berhaupt was w├Ąchst …

Irgendwann sto├čen wir dann tats├Ąchlich auf eine Herde wild lebender Pferde!

In Bergen aan Zee machen wir Pause in einem der Strandcaf├ęs. Ich bestelle Poffertjes. Echte Dickmacher!
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Zur├╝ck geht es dann wieder ├╝ber den Strand, an dem im Winter auch Hunde erlaubt sind und an dem einem oft Reiter begegnen.


16. Februar 2015

Vorletzter Tag – Strandbummel …


17. Februar 2015

Maike m├Âchte nach dem Fr├╝hst├╝ck schreiben.
Also d├╝se ich alleine los – einmal um den ganzen Ort. Mittags hole mir im Fischladen „Vis super“ ein Matjesbr├Âtchen: Das beste, das ich jemals gegessen habe!

Ich bin noch fr├╝h dran, also mache ich meine Runde dieses mal anders herum, gehe ├╝ber den Strand nach S├╝den bis zum offiziellen Zugang zum D├╝nengebiet.
(Als Norddeutscher wei├č ich ja, dass man nicht einfach so durch die D├╝nen trampelt – wegen Hochwasserschutz und so.)

Auf dem Weg zum Feriendomizil komme ich an einer der frei herumlaufenden Herden von schottischen Hochlandrindern vorbei!

Maike m├Âchte auch noch eine Runde rausgehen. Also drehe ich die D├╝nenrunde noch mal anders herum. Die Rinderherde kann ich Maike noch zeigen, weil sich die Viecher nicht viel bewegen.
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Nach einer Pause im Strandcaf├ę erleben wir noch einen traumhaften Sonnenuntergang und gehen in den Ort.
Im Restaurant „Vis an Zee“ bestelle ich die von mir hei├č geliebten Muscheln.
Heute Nacht werde ich gut schlafen, nach den Kilometern, die ich abgespult habe und dem lecker Essen …

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