Unterwegs

Kurzurlaub in Holland

31. August 2015

21.8.2015

Idylle am Wasser!

Unser "Chalet"

Wir haben uns eine Ferienhütte im Caravanpark “De Visotter” in Woerden Verlaat gebucht.
Der Platz liegt 30 km von der Küste entfernt und grenzt direkt an das Naturschutzgebiet “Nieuwkoopse Plassen”.

Wir kommen spätnachmittags an, werden sehr nett empfangen und dürfen mit dem Auto auf den Caravanplatz fahren, um unsere Sachen auszuladen.
Das letzte Stück müssen wir natürlich laufen, weil es über eine klitzekleine Brücke über einen der vielen Wasserarme geht.
Unser “Chalet” liegt, wie versprochen, direkt am Wasser, 5 Tage WLAN bekommen wir als Gastgeschenk, ab dann kostet es 1 € pro Tag. Das kann man verschmerzen, auch wenn de Verbindung manchmal langsam ist.
Fahrräder kann man auch direkt hier leihen – das werden wir sicher mal machen.

Wir fahren noch nach Woerden zum Einkaufen, räumen unsere Sachen ein und sitzen dann abends schön auf unserer Terrasse und gucken den Enten und Blesshühnern zu.


22.8.2015

Ein Tag am Strand

Am weiten Strand gibt es kein Gedränge.

Auf geht’s zum Strand in Nederzand

Da waren wir im Oktober letzten Jahres bei unserem ersten Hollandbesuch.
Damals waren viele Pferde und Hunde am Strand unterwegs, heute sind es die Wochenendausflügler aus Amsterdam und der Umgegend. Aber weil der Strand aber so lang und breit ist, gibt es kein Gedränge.


23.8.2015

Mückenstiche

Obwohl es relativ wenig Mücken gibt, hat Maike eine total dickgestochene Hand. Kann aber auch sein, dass sie gestern Abend von einer Bremse gestochen wurde, als sie auf unserem Steg am Wasser saß …

Also düsen wir nach Nieuwekoop zur Apotheke, die geschlossen hat, und finden heraus, dass am Sonntag die Notfallapotheke in Alphen aan Den Rijn im Krankenhaus zu finden ist.
Da deckt sich Maike mit Medizin ein und legt sich erst mal ein bisschen auf’s Ohr – das Antiallergikum macht müde.

Ich schnappe mir die Inliner und mache eine Runde von 25 km rund um das Naturschutzgebiet.

Es ist total schön hier, die Menschen sind tiefentspannt und freundlich und immer wieder staune ich, wie die das hier mit der Entwässerung hinbekommen.
Sogar zwei Störche im Tiefflug kann ich erleben.
Die kleinen Straßen und die tollen Radwege sind zwar asphaltiert aber teilweise sehr rauh. Für Radfahrer optimal, ich muss allerdings auf den letzten Kilometern mit Inlinern echt kämpfen. Natürlich auch wegen des Gegenwindes.


24.8.2015

Fahrradtour

Nachmittags auf dem Weg nach Meijdrecht.

Wir mieten uns Fahrräder und fahren ins Naturschutzgebiet. Immer wieder erstaunlich, wie die Niederländer dem Wasser Land abtrotzen!
Wir umrunden die “Nieuwkoopse Plassen” (Nieuwkoopse Seen) auf einer idyllischen kleinen Straße, durchqueren das Dörfchen Meijen, passieren den alten Wasserturm, der weithin sichtbar ist, fahren am Strandbad vorbei, das heute wegen des Wetters leer ist und kommen schließlich nach Nieuwkoop.
Überall gibt es kleine Kanäle, traumhaft schöne Häuschen, Hausbootsiedlungen – ein Traum.

Im verrückt eingerichteten Caféhaus “De Zwarte Bal” machen wir Pause.
Das Polder-Museum, das auf dem Weg nach Noorden liegt, ist leider geschlossen. Das versuchen wir dann ein anderes Mal.

Gerade, als wir zuhause angekommen sind, fängt es an zu regnen. Das nenne ich mal gutes Timing!

Nach dem Mittagessen scheint wieder die Sonne.
🙂

Wir packen trotzdem Regenklamotten ein und düsen wieder mit den gemieteten Fahrrädern (5 € / Tag) los.

Über die super, super Fahrradwege geht es entlang der Kanäle nach Mijdrecht. Durch das Prinzip der nummerierten Knotenpunkte für Fahrradwege und den überall am Straßenrand stehenden Karten kann man sich eigentlich nicht verfahren.

Unterwegs kommen wir zwar in ein bis zwei Schauer – macht aber nix. Es ist ja warm und die Regenkleidung gut.

In Meijdrecht sitzen wir dann schon wieder in der Sonne auf der Terrasse eines Cafés und genießen einen Latte Macchiato.
Herrlisch!


25.8.2015

Land gewinnen

Die Mühlen in Kinderdijk sind UNESCO-Weltkulturerbe.

Wir machen uns auf zu den Windmühlen in Kinderdijk, die früher den Polder “Ablasserwaard” trocken gehalten haben und die mitterweile UNESCO Weltkulturerbe sind.

Mit der Fähre müssen wir über den Fluß Lek (was für ein breites Teil) und landen so in Kinderdijk.
Hier ist richtig viel los, wir müssen deshalb ein Stück entfernt des Museumsparkes parken und gehen zu Fuß zum dorthin.

Hier kann man nicht nur lernen, wie das mit der Entwässerung des Polders funktioniert, sonder auch noch laufende Poldermühlen bewundern und besichtigen.
Die wurden früher ausschließlich genutzt, um das tiefliegende Land zu entwässern. Heute geschieht das, wenn nötig, mit Dieselmotoren und riesigen Schneckenpumpen.

Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus: Was man im 16. Jahrhundert schon auf die Beine gestellt hat um Land zu gewinnen ist echt der Hammer.
Nachdem wir über das Gelände gestromert sind und zwei Mühlen auch innen besichtigt und dem Müller beim Aufziehen der Segel zugesehen haben, gehen wir noch in das Informationszentrum in der ehemaligen Pumpstation, wo man u.a. einen spannenden Film über die Geschichte der Polder und die Entwässerungstechniken sehen kann.

Auf dem Rückweg zum Auto gibt es noch lecker Kaffee für uns beide, für Maike Erwtensoep (Erbsensuppe), für mich die fetten, süßen “Poffertjes”!


26.8.2015

Dekadenz und Radfahrer

kasteel

Gammelvormittag mit Mails beantworten, lesen und nichtstun.

Nach dem Mittag machen wir uns auf in Richtung Utrecht. In der Nähe der Stadt gibt es das Schloss “Kasteel de Haar“, das ein profilneurotischer Graf, der eine hypereiche Rothschild-Tochter geheiratet hat, hat bauen lassen.
Bei allem, was man nun politisch korrekt anbringen könnte – das Schloss ist echt super …
🙂

Wir machen eine teure aber sehr informative Tour durchs Schloss mit. Leider darf man dort keine Fotos machen. Schade.

Anschließend schaffen wir es tatsächlich, mit einem kleinen Umweg, in die City von Utrecht zu kommen.
Als wir endlich das Parkhaus am Hauptbahnhof gefunden haben, sind wir uns einig, dass die Stadt hässlich ist.

Aber nur so lange, bis wir nach ein paar hundert Metern die Ausläufer der Altstadt sehen. Die Mischung aus Shoppingmall, mittelalterlicher Stadt und lustigem Studentenleben lässt uns unsere Meinung schnell ändern.
Gefühlte 5 Millionen Radfahrer kreuzen die Straße.
Wir bummeln entlang der Grachten durch die Altstadt, trinken noch einen Kaffee (wer hätte das gedacht) und fahren nach hause.

Dass ich bei meinem Navi, der ein bisschen rumgesponnen hat, dann aus Versehen alle Kartendaten gelöscht habe, sei nur am Rande erwähnt …


27.8.2015

Alles Käse

Der berühmte Käsemarkt in Gouda.

Das Wetter ist durchwachsen, wir wollen nach Gouda zum Käsemarkt fahren, der heute zum letzten Mal in diesem Jahr stattfindet.

Ohne Navi, aber die Strecke im Kopf, geht es auf die Landstraße.
Wir habenden Eindruck, dass wir mit Karte schneller sind, als mit modernen Technik.
🙂

Wir fahren entlang des Flusses Gouwe. In Gouda finden wir in der Nähe des Bahnhofes einen Parkplatz und marschieren in die Altstadt. Es regnet leicht.
Als wir auf dem Marktplatz ankommen, sind jedoch die großen Käselaibe noch auf dem Käsemarkt ausgestellt.
Es ist alles sehr touristisch, die alten Häuser beherbergen moderne Geschäfte und viele (Schnell-)Restaurants. Immerhin können wir hier auf dem Markt original Gouda und leckere Sirup-Waffeln kaufen.

Nachdem wir den üblichen Unterwegs-Latte-Macchiato getrunken haben, gehen wir zur Sint Janskerk (Sankt-Johannes-Kirche), die wirklich beeindruckend ist. Sie ist mit 123 m Länge die längste Kirche der Niederlande. Neben den herrlichen Glasfenstern, die unter anderem die Geschichte von Johannes, dem Patron von Gouda, erzählen, gibt es eine schöne Orgel.

Zurück geht’s im Regen, der aber nach einem späten Mittagessen langsam aufhört. Mal sehen, ob wir morgen Kanufahren gehen können …


28.08.2015

Es ist traumhaft schön auf den Nieuwkoopse Plassen (Nieuwkooper Seen)

Bootsfahrt

Der Vormittag ist kühl und regnerisch, der Wetterbericht hat aber Besserung versprochen.

Also essen wir zu Mittag und wie auf Bestellung blinzelt die Sonne schon hinter den Wolken hervor.

Also los nach Noorden, das nur 5 Minuten entfernt ist, denn dort wollen wir und ein Boot mieten.
Bevor wir loslegen gehen wir noch ins “Café de Klinker” und gönne uns einen Milchkaffe. Wenn man versucht, ein paar Brocken Niederländisch zu sprechen, wird man übrigens überall besonders zuvorkommen behandelt.

Direkt neben dem Café ist der Bootverleih Nikano.
Wir nehmen ein Zweier-Paddelboot, das wird mit einem kleinen Hand-Trailer über die Straße zum Wasser gebracht, wir bekommen noch eine Karte und ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg und los geht’s.

Abfahrt.

Ganz allein paddeln wir durch die idyllische Seenlandschaft (später kommen uns ein paar Motorboote entgegen, deren Skipper viel Freude an unseren Ausweichmanövern haben).

Immerhin drei Stunden sind wir auf dem Wasser, bis wir wieder in Noorden anlanden.

Feierabend!Noch schnell in den Supermarkt, ein paar Flaschen “Heineken” kaufen, damit der Hering, den ich noch zum Abendbrot habe, besser schwimmen kann und ab geht’s nach hause.

Mehr Holland geht nicht!

Mehr Holland geht nicht!


29.08.2015

Strandtag

Noch ein Strandtag

Nach dem Frühstück für uns und die Enten, die uns jeden Morgen besuchen, fahren wir mal wieder an “unseren” Strand in der Nähe von Noordwijk.
Was sonst sollte man machen bei dem schönen Wetter …
🙂


30.08.2015

Der Fluss Sparne

Der letzte Urlaubstag

Als wie aufstehen regnet es. Dabei wollten wir doch an den Strand.
Aber, wie immer in diesem Urlaub, haben wir einen guten Draht zu Petrus und es klart auf und wird richtig sonnig und warm.

Vor dem Strand soll es noch ein bisschen Kultur geben, wir möchten uns Haarlems schöne Altstadt ansehen.

Nach ein paar Staus und Rumgegurke in Haarlem landen wir endlich in der großen Tiefgarage “Raaks” und machen uns auf Richtung Zentrum.
Schon bald landen wir auf dem “Grote Markt” (“Großen Markt”) und genehmigen uns im Grand Café eine Latte Macchiato. Für 3,50 €!

Weiter geht’s zu Fuß bis zum Fluß Sparne, der sich von Süden nach Norden durch die Stadt zieht.
Wir sehen, dass man hier Grachenfahrten machen kann und ergattern neben einer deutschen und einer niederländischen Familie und einem schwulen englischen Pärchen einen Platz auf einer kleinen Barkasse mit einem sehr coolen und smarten Skipper.
Der ist, wie wir bald merken, auch mit der Geschichte der Stadt sehr vertraut und teilt sein Wissen auf Englisch und Niederländisch mit uns.
Eine gute Stunde dauert die Tour, die sehr empfehlenswert ist!

Wieder an Land wollen wir die Rückseite der großen Kirche sehen und finden zufällig den Eingang hinein.
Ich bin nicht der große Kirchen-Fan – aber dieser Bau in seiner Schlicht- und Erhabenheit haut mich echt um!
Hinzu kommt, dass schon Mozart im Jahr 1766 die berühmte Müller-Orgel bespielt hat.

Wir genehmigen uns eine Tüte Pommes. Die bekommen wir mit Mayo und Erdnuss-Sauce serviert.

Pommes mit Erdnuss-Sauce - jetzt sind wir echte Holländer!

Nachdem wir die gegessen haben, wissen wir – jetzt sind wir wohl echte Holländer …
🙂

Den Strand haben wir völlig vergessen. Macht nichts.

PS: Spätestens nach den überteuerten Pommes und dem Bezahlen des Parkhauses wissen wir – Haarlem ist schön – aber man muss ein paar Euro mehr einstecken …

Kategorie Unterwegs, , , ,

Oldtimertreff

18. Juni 2015

Heute haben wir eine Geschäftsbesprechung mit einer kleinen Motorradtour zum Oldtimertreff beim Schwarzwaldhaus im Neandertal verbunden.

Kategorie Moto Guzzi,Unterwegs

Berlin

12. Juni 2015

Leider nur einen Nachmittag hatte ich beim Job in Berlin Zeit, um ein bisschen durch die Gegend zu stromern: Mediaspree, Warschauer Straße, Wrangelkiez …

Der Kongress des BVM fand im nhow-Hotel direkt an der Media-Spree statt, wo ich auch gewohnt habe (ein echt schriller Laden).

Kategorie Unterwegs

Karnevalsflucht

12. Februar 2015

Dieses Jahr wollten wir keinen Karneval feiern und sind kurzentschlossen nach Egmond aan Zee in Nord-Holland gefahren.
Wir hatten im Internet ein Ferienhäuschen gebucht – für nur 35 € am Tag!
Die Unterkunft liegt in einer Reihenhaussiedlung am Ortrand von Egmond aan Zee.
Sieht auf den ersten Blick nicht so toll aus, aber man entdeckt auch schnell die Dünenlandschaft, die nur hundert Meter weiter anfängt. Zum netten, historischen Ortskern läuft man wenige Minuten.
Rob Blauwboer, der Vermieter, ist ein total netter Typ (seine Frau haben wir leider nicht kennengelernt).
Als wir in unserem Feriendomizil ankommen, stehen in dem sehr liebevoll eingerichteten Haus sogar frische Tulpen auf dem Tisch.
Die Treppe nach oben ist sehr steil, das Waschbecken befindet sich im ersten Stock und nicht in dem kleinen Bad mit Toilette und Dusche – das sind aber die einzigen Punkte, die empfindliche Naturen stören könnten. Uns nicht.
Man bekommt von Rob eine Jahreskarte geliehen, mit der man immer ins Dünengebiet marschieren kann, ohne jedes mal bezahlen zu müssen. WLAN gibt es natürlich auch kostenfrei, und wer nichts Besseres vorhat als Fernsehen zu gucken, kann sich durch hunderte Kanäle zappen – es sind auch ein paar deutsche bei …

Nach der Ankunft am Nachmittag gehen wir nur noch in den Supermarkt im Ort eingekaufen. Natürlich auch Heineken-Bier.
🙂


13. Februar 2015

Warm angezogen gehen wir zu einem der Eingänge zur Dünenlandschaft. Wir müssen ja kein Ticket ziehen und laufen einfach mal los Richtung Süden.
Die Dünen sind wirklich beeindruckend. Schließlich halten wir uns Richtung Küste und kommen zu einem Ausgang, durch den man an den endlos langen und sehr breiten Strand gelangt. Es ist gerade Ebbe.
Wir laufen zurück nach Egmond aan Zee und gehen durch den hübschen Ort.
Danach düsen wir noch schnell nach Alkmaar zum Großeinkauf für die Woche – wobei man genau so gut in Egmond aan Zee einkaufen kann …


14. Februar 2015

Es ist Wochenende und wir machen uns auf nach Beverwijk. Dort gibt es den größten überdachten Markt Europas.
Verrückt – ich habe noch nie so viel Schnickschnack auf einem Haufen gesehen:
Riesige Hallen voll mit elektronischen Gadgets, Handyzubehör, Fress-Ständen, Klamotten und schließlich auch mit echtem, schönen Trödel. Man wird wirklich erschlagen von dem riesigen Angebot.

Um uns zu entspannen, fahren wir noch zur Ostküste von Noord-Holland in den wunderschönen Ort Volendam. Wir drehen eine kleine Runde und gehen schließlich etwas essen. Ich probiere “Kibbeling”, den man hier an jeder Ecke bekommt. Sehr lecker!


15. Februar 2015

An der Strandpromenade, wo noch heftig gebaut wir, wohl um rechtzeitig zur Saison fertig zu sein, marschieren wir durch den Ort, um durch das nördlich gelegene Dünengebiet nach Bergen aan Zee zugehen.
Die Landschaft scheint mir hier noch etwas rauher zu sein.
Erstaunt entdecken wir mitten in der Landschaft Schrebergärten auf dem sandigen Boden. Das da überhaupt was wächst …

Irgendwann stoßen wir dann tatsächlich auf eine Herde wild lebender Pferde!

In Bergen aan Zee machen wir Pause in einem der Strandcafés. Ich bestelle Poffertjes. Echte Dickmacher!
🙂

Zurück geht es dann wieder über den Strand, an dem im Winter auch Hunde erlaubt sind und an dem einem oft Reiter begegnen.


16. Februar 2015

Vorletzter Tag – Strandbummel …


17. Februar 2015

Maike möchte nach dem Frühstück schreiben.
Also düse ich alleine los – einmal um den ganzen Ort. Mittags hole mir im Fischladen “Vis super” ein Matjesbrötchen: Das beste, das ich jemals gegessen habe!

Ich bin noch früh dran, also mache ich meine Runde dieses mal anders herum, gehe über den Strand nach Süden bis zum offiziellen Zugang zum Dünengebiet.
(Als Norddeutscher weiß ich ja, dass man nicht einfach so durch die Dünen trampelt – wegen Hochwasserschutz und so.)

Auf dem Weg zum Feriendomizil komme ich an einer der frei herumlaufenden Herden von schottischen Hochlandrindern vorbei!

Maike möchte auch noch eine Runde rausgehen. Also drehe ich die Dünenrunde noch mal anders herum. Die Rinderherde kann ich Maike noch zeigen, weil sich die Viecher nicht viel bewegen.
🙂
Nach einer Pause im Strandcafé erleben wir noch einen traumhaften Sonnenuntergang und gehen in den Ort.
Im Restaurant “Vis an Zee” bestelle ich die von mir heiß geliebten Muscheln.
Heute Nacht werde ich gut schlafen, nach den Kilometern, die ich abgespult habe und dem lecker Essen …

Kategorie Unterwegs

Neujahr 2015

1. Januar 2015

Was gibt es Besseres, als sich am Neujahrstag mal frischen Wind um die Nase wehen zu lassen.
Dieses Jahr zusammen mit Nachbarn Axel beim Wandern im Oberbergischen Land.

Start und Ziel war Gimborn.
Das Wetter war großartig und der Wald bot wunderschöne Lichtstimmungen.

Rast machten wir in der Schutzhütte bei der Hubertus-Kapelle bei Winkel.

Zum Schluss trafen wir noch den Bio-Bauern Axel Potthoff aus Unterpentinghausen, der dort, neben allerlei anderem Viehzeug, vor allem schottische Hochlandrinder züchtet.

Die Strecke

Kategorie Unterwegs

Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt in Siegburg

7. Dezember 2014

Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Siegburg.

“Viel Spaß in Eurer Kemenate beim Bade!”
(Der Verkäufer nach dem Kauf von Lavendelseife)
Das oder ähnlich lustige Sachen hört man auf dem Weihnachtsmarkt in Siegburg.

Selbst gefertigte Dinge werden hier feilgeboten, zum Beispiel Körbe, Holzspielzeug, Seife, Feuerzeuge (bestehend aus Stahlstab, Feuerstein und Zunder) und viel anderes tolles Zeugs.
Gottseidank sucht man nach Plastik-Kram vergeblich.

Und natürlich gibt es auch etliche Fress- und Trink-Stände. Da findet man sogar echte thüringer Bratwurst oder auch einen Becher Met …

Unbedingt empfehlenswert: Ein Besuch im Museum im Rathaus von Siegburg!

Und zum Schluss haben wir noch einen kleinen Schaufensterbummel am verkaufsoffenen Sonntag gemacht.

Fix was los am verkaufsoffenen Sonntag in Siegburg.

Kategorie Unterwegs

Stolberg und Kohle

2. November 2014

Sonnntag, sommerliches Wetter im November – Maike macht den Vorschlag, nach Stolberg bei Aachen zu fahren.
Dort angekommen, finden wir gleich einen Parkplatz und machen uns auf Weg zur Burg (wir haben uns ja vorher im Internet schlau gemacht).

Das Museum in der Torburg öffnet erst um 14 Uhr, also gehen wir erst noch in die katholische Kirche St. Lucia, die direkt nebenan steht.
Das durch die wunderschönen Fenster fallende Licht schafft eine tolle Atmosphäre.

Der Hunger führt uns ins “By George“. Dort ist das Essen sehr lecker und günstig, alles frisch zubereitet und die Leute dort superfreundlich.
"By George"

Nach dem guten Essen machen wir uns erneut auf zur Burg, um das Museum zu besuchen. Total schnuckelig gemacht, können wir für 2 € pro Nase alles angucken.
Schade, dass wir erst jetzt erfahren, dass man hier auch frisch gerösteten Kaffee trinken und selbstgemachte Waffeln und Kuchen in Museumsathmosphäre bekommen kann.

Wir bummeln weiter durch Stolberg. Nur altes Gemäuer – wunderschön!

Letzte Station im Ort ist die evangelische Finkenbergkirche und der daran anschließende Kupfermeisterfriedhof, von wo aus man einen tollen Blick auf die Burg hat.

Weiter geht’s nach Zweifall bei Stolberg. Ich habe gelesen, dass es dort ein Museumssägewerk gibt. Das hat zwar in der Wintersaison geschlossen, ich möchte aber mal gucken.

Museumssägewerk Zweifall

Dort steht auch die längste Bank, die ich je gesehen habe. Offensichtlich ist das Teil aus einem einzigen Baumstamm gefertigt worden!

So eine lange Bank habe ich noch nie gesehen!

Auf dem Rückweg nach Köln möchte Maike noch einen Blick auf den Braunkohle-Tagebau werfen. Wir fahren zum Aussichtspunkt bei Inden.
Mmmmhhh – wir sind nicht glücklich bei dem Anblick der zerstörten Landschaft und dem Gedanken, dass immer noch zuviel CO² in die Luft geblasen wird.

Kategorie Unterwegs

Katwijk aan Zee

19. Oktober 2014

Sonnabend früh ging’s los Richtung Nordsee. Ziel: Katwijk aan Zee.

Weil wir noch nicht gefrühstückt und lange kein Junk-Food hatten, fuhren wir zum McDonalds in Best, dessen Schild weithin sichtbar ist.
So einen Mäckes hab ich noch nicht erlebt: Der ganze Laden ist liebevoll eingerichtet und dekoriert und sieht aus, wie ein amerikanisches Diner aus den 50ern. Vor der Tür eine riesige “Michael Jackson”-Statue, die von Fans zum Schrein gemacht wird.

Auf der Suche nach einem schönen Plätzchen zum Bleiben landeten wir zuerst in Langevelderslag bei Noordwijk.
Nach einem lecker Kaffee und einem ersten, herrlichen Blick auf die Nordsee, machten wir bald uns auf nach Katwijk, um noch eine Bleibe für die Nacht zu finden.

Das erwies sich als nicht so einfach, weil wir einfach keine Zimmervermittlung fanden.
Aber bei unserem Spaziergang durch den Ort kamen wir zufällig am “Hotel van Beelen” vorbei. Das sah so schnucklig aus, dass wir spontan nach einem Zimmer fragten und das letzte freie ergatterten!
Die superfreundliche Dame vom Hotel zeigte uns alles, das Zimmer war schön, Matratze und Decken klasse!

Schnell die Sachen aus dem Auto geholt (Parken kostenfrei in der Tiefgarage an der Hauptstraße) und schon ging’s los zu einem Erkundungsgang zum Strand.
Dort ist gerade eine große Baustelle: Der Deich wird an einer Stelle neu gebaut und bei der Gelegenheit gleich eine Tiefgarage angelegt, um der Parkplatznot entgegenzuwirken. Da hat mal jemand richtig gut nachgedacht!
Wir marschierten eine Weile am herrlichen Strand entlang.
Und auf dem Rückweg zum Hotel musste ich natürlich an einem Fisch-Imbiss noch ein Krabbenbrötchen kaufen, dass ich auf einer Bank mit Meerblick verdrückte …
Zurück im Hotel gab es dann wirklich nett gemachten Innenhof das erste Heineken für mich.
🙂

Eigentlich wollten wir schon essen gehen, aber der rote Abendhimmel lockte uns abermals zum Strand. Und da erlebten wir im Strandcafé “Surf en Beach” einen so schön kitschigen Sonnenuntergang, wie ich ihn selten gesehen habe.
Übrigens: Die Freundlichkeit, die man uns überall entgegenbrachte, hat uns echt geworfen!

Carajillo auf argentinisch - mit Zitronenschale.Eigentlich wollte ich Muscheln essen – aber wir waren so müde und entspannt, dass wir einfach ins argentinische Steakhaus direkt neben dem Hotel gegangen sind.
Verständigung, dank Maike, kein Problem – auf Spanisch …
Aber niederländisch finden wir so nett, dass wir bis zum nächsten Besuch dort schon ein paar Brocken sprechen können wollen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir am nächsten morgen unsere Sachen ins Auto und verließen das gastliche Hotel, um in Noordwijk mal durch die beeindruckende Dünenlandschaft zu laufen.
Überall Radfahrer, Menschen, die mit ihren Hunden spazieren gehen, Reiter, Kitesurfer, Angler – es ist da fix was los!
Langsam zog es sich zu und die ersten Regentropfen fielen.
Also machten wir uns nach einem rundum schönen Wochenende wieder auf den Weg nach hause.

Kategorie Unterwegs

Sonntags Klima retten

21. September 2014

Heute war Klima-Aktionstag (nicht nur) in Köln.
Ehrensache, dass ich dabei war. In nur zwei Wochen haben die Veranstalter wirklich was auf die Beine gestellt.
Ein Herz aus Menschen auf der Domtreppe und der Auftritt von “Klaus der Geiger” (mit teilweise bitterbösen, kritischen Texten) waren die Highlights der Aktion auf dem Bahnhofsvorplatz.

Auf dem Rückweg ging’s dann mit dem Fahrrad noch schnell zum alten Güterbahnhof in Ehrenfeld, wo noch bis zum 5.10.2014 der “Olympus Photography Playground” in der Halle von “Jack in the Box” stattfindet.

Zum Abschluss des Nachmittags habe ich bei einer schnelle Runde über das Straßenfest in der Nagelschmiedgasse noch ein paar nette alte Bekannte getroffen!

Kategorie Unterwegs

Stadtführung Zons mit dem Nachtwächter

8. August 2014

Ulla, die Maike über Ulllas Bücherseite kennengelernt hat, hatte uns den Tipp zur Nachtwächter-Stadtführung gegeben und wir haben sie auch mit Tochter Kathrin dort getroffen!
Nachdem wir uns im “Stratos” mit leckeren Burgern gestärkt haben, gehen wir zur zum Treffpunkt der Führung in die Touristen-Info.

Nach einer kleinen Einführung in die spannende Geschichte von Zons, die uns der “Nachtwächter” Guido Schenk dort gibt (es regnet in Strömen), geht es, nach seinem 9-Uhr-Nachtwächtergesang, durch’s nächtliche Zons zur alten Mühle.
Wir dürfen hinein und haben vom Turm einen wunderbaren Blick über den Ort.

Weiter geht’s durch die Gassen zum Schweinebrunnen und zur Burg.
Wir haben wirklich viel Spaß an den spannenden und lustigen Geschichten über das mittelalterliche Zons, die unser Nachtwächter Guido Schenk erzählt!

Zum Abschied gibt’s noch einen Nachtwächtergesang, bei dem das Horn leider seinen Geist aufgibt.
🙂

Kategorie Unterwegs