Unterwegs

Externsteine

19. April 2011

Nachdem ich meinen harten Job bei der ZDF-Telenovela “Lena – Liebe meines Lebens” abgeschlossen hatte, gab’s zwei Tage Auszeit für Maike und mich:
Einen Ausflug zu den Externsteinen im Weserbergland.

Montags waren fast keine Moppedfahrer auf den Straßen, die wir uns quer durch’s Bergische Land und durch’s Sauerland ausgeguckt hatten. Das Wetter war traumhaft, die Strecken großartig.
Entspannung pur.

Horn-Bad Meinberg heißt der kleine Ort, an dessen Rand die Externsteine stehen. Ein idyllischer Platz mit Fachwerkhäuser und einer kleine Burg.


Wir kamen wir in der Konditorei Roog unter. 60 € inkl. Frühstück für zwei Personen – da kann man doch nicht meckern. Und die Einrichtung im 70er-Jahre Stil, die sicher nicht den Ansprüchen von Yuppies genügt, fand ich auch klasse.
🙂
Ein Schmankerl oben drauf: Familie Roog stellt selbst Schokolade her. Und wer da mal probiert hat, will nichts anderes mehr (kann man auch online bestellen. Ich hab die “Arriba India” gekauft)!

Nach dem Frühstück ging’s zu Fuß zu den Externsteinen. Wer was warum da gemacht hat und vor wie langer Zeit scheint immer noch nicht wirklich geklärt. Deshalb bleibt der Ort geheimnisumwittert und jedes Jahr am 1. Mai treffen sich Esoterikfreunde aller Richtungen dort, um zu feiern.


Zurück ging es durch den Wald und den netten Ort zur Pension, wo wir uns wieder in die Lederklamotten warfen, um auf dem Rückweg noch einen Abstecher zum Hermannsdenkmal zu machen, in dessen Geschichte auch Maikes Urgroßvater, der Kupferschmied Trebbe, verwickelt war.

Der olle Hermann - ganz in Kupfer...

Von da aus ging’s, nach einem kleinen Stück Autobahn, wieder durch’s schöne Hochsauerland und das Bergische zurück nach Köln.

Kategorie Moto Guzzi,Unterwegs

Hempel in Amerika

7. September 2010
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Kategorie Unterwegs

Eifeltreffen

28. Juni 2010

Jedes Jahr im Juni muss man als Guzzi-Stammtischler aus Köln zum legendären “Eifeltreffen” fahren:
Am Rande des kleinen Dorfes Embken werden wir drei Tage zelten, grillen, klönen und natürlich durch die schöne Eifel Guzzi fahren – Entspannung pur.

Embken in der Eifel - einmal im Jahr gibzt's hier Guzzi-Sound.

Freund Bob und ich sind zusammen her gekommen. Weil meine V7 immer noch als Puzzle in der Garage liegt, durfte ich Freyas V11, liebevoll “Elfe” genannt, bewegen, die sie im Moment nicht fahren möchte.

Nach dem ersten Bier wird erst mal das Zelt aufgebaut (OK – als Gelegeheitscamper reicht mir das kleine Bonsai-Zelt. Back to the roots!). Meist findet muss man das nicht mal alleine machen, sondern findet Helfer oder zumindest Zuschauer, die einen mit klugen Kommentaren unterhalten.
😉

Am frühen Abend wird dann der große Schwenkgrill angeworfen. Wenn Steini da ist, hat er meist hausgemachte Thüringer Bratwürste aus seiner Heimat mitgebracht und wer Glück hat ergattert eine davon. Großartig!


Sonnabends (Samstags) gibt es dann immer eine Ausfahrt. Dieses Jahr ging es ins RWE-Industriemuseum im Jugendstil-Wasserkraftwerk in Heimbach.

Und wenn man bei hochsommerlichen Temperaturen den ganzen Tag in Lederklamotten unterwegs ist, kann es schon mal sein, dass die Socken qualmen…

Kategorie Moto Guzzi,Unterwegs

Rentnerausflug

16. Mai 2010

Mit dem Bus nach Bad Hönningen

Weil man sich bei einer Fahrt auf dem Rhein wunderbar etspannen kann, sind wir Sonntag kurzentschlossen zum Anleger am Rhein gefahren. Es gab ein Angebot, mit dem Bus nach Bad Hönningen zu fahren, dort Mittag zu essen, das Limes-Museum zu besuchen, um dann mit dem Schiff wieder nach Köln zu fahren. Und das alles für gerade mal 40 € pro Nase. Da kann man doch nicht meckern.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten (man hatte mir zweimal ein falsches Ticket verkauft und ich musste jedes Mal vom bus zum Anleger und zurück rennen – die anderen Fahrgäste wurden schon ungeduldig) ging’s dann mit leichter Verspätung mit dem Bus los. Es gab sogar Infos zu den Sehenswürdigkeiten über den Bordlautsprecher.

In Hönningen gab’s dann wir dann nach einem kleinen Spaziergang im Restaurant “Rheinterrassen” Mittagessen. Ein 5-Gänge-Menü hatten wir nicht erwartet, aber das Geschnetzelte, das wir gegen einen unserer Gutscheine vom Abreissblock eintauschten, war ganz lecker.

RömerhelmNächster Programmpunkt war das Limes-Museum. Pünktlich erschien ein Taxi (nächster Gutschein vom Block…) und brachte uns (wir waren die Einzigen auf der Tour, die in Bad Hönningen ausgestiegen waren) direkt zum Museum.
Glückes Geschick: Es war gerade ein Tag mit Aktionen angesagt: Handwerker waren vor Ort, die Kinder konnten lernen wie die Römer zu marschieren, es gab Vorträge – alles total spannend!

SteinsägeAusrüstung der LegionäreZuschauer

Wir vor dem (nachgebauten) Wall.

Wir vor dem (nachgebauten) Limes-Wall.

Pünktlich zur verabredeten Zeit stand das Taxi vorm Museum und brachte uns zurück zum Restaurant, wo auch schon das Schiff nach Köln am Anleger lag.
An Bord gab’s dann tatsächlich noch ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee – natürlich wieder gegen einen Gutschein von unserem Abreissblock.
🙂

Es ging rheinabwärts, vorbei an den Resten der berühmten Brücke von Remagen und dem Drachenfels bei Königswinter.
Je näher wir Köln kamen, desto lauter wurde es unter Deck, wo eine Band den teils schwer alkoholisierten (vorwiegend in Gruppen auftretende Frauen mittleren Alters) Fahrgästen ordentlich einheizte: Karnevalslieder am laufenden Meter!
Aber an Deck war es ja auch ganz schön, wenn auch kalt…

Der Schock, als wir um die letzte Rheinbiegung vor Köln kamen und den Dom sehen wollten:
Die fetten Klötze der sogenannten Kranhäuser, angeblich architektonische “Meisterwerke”, versperrten den Blick auf Kölns Wahrzeichen! Und als der Dom endlich zu sehen war, wirkte er doch ziemlich mickrig hinter den schuhkartonähnlichen Häusern mit Luxuswohnungen.
Wenn die Kölner ihre Stadt wirklich lieben würden, hätten sie den Bau dieser Dinger verhindert…

Kranhäuser am Rheinauhafen

Kategorie Unterwegs

Im Norden

2. Februar 2010

Zu Mutters Geburtstag waren wir mal wieder in Glinde bei Hamburg.
Und – oh Glückes Geschick – es gab richtig viel Schnee.

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Aachen

26. Oktober 2009

Man muss sich ja am Sonnabend nicht immer nur im Supermarkt oder auf dem Markt ‘rumtreiben oder Hausputz machen. Deshalb sind wir heute mal eben nach Aachen gefahren.

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